Sommer Sättel

1-12 von 24

Warum ein Sommer-Sattel?

Das wichtigste Bindeglied zwischen Reiter und Pferd ist der Sattel. Ein gut passender Sattel für Pferd und Reiter wird unsere Reitbemühungen unterstützen. Er wird uns dorthinsetzen, wo uns auch das Pferd ohne Sattel hinsetzen würde, nämlich kurz hinter den Widerrist.

Für den Sattler stellt der Widerrist eine der wichtigsten Partien des Pferderückens dar. Hier wird der Sattel aufgelegt und bringt mit dem Reiter zusätzliches Gewicht auf den Rücken. Dabei trägt das Pferd bereits 55% seines Gewichtes auf den Vordergliedmaßen.

Das Lot, der Massenmittelpunkt des Pferdes befindet sich etwa in Höhe des Brustbeins, unterhalb der Rumpfmitte. Zudem befindet sich das hintere, etwa 3 cm verdickte Ende des Schulterblattes nur knapp unterhalb des Widerist. Auch diesem Punkt muss der Sattler besondere Bedeutung beimessen, denn an dieser Stelle findet die Bewegung des Schulterblattes statt. Der Sattel muss die Schulteraktion zulassen, das heißt das Kissenmuss nach vorne Außen auslaufen um der Schulteraktion den notwendigen Spielraum zu geben.

In den letzten Jahren hat sich im Bereich der Sattelgurtung die sogenannte V-Begurtungverbreitet, die einen besseren Sitz des Sattels bezwecken slil. In den meisten Fällen unterstützt diese V-Begurtung die Spannung zur Schulter, indem sie den Sattel genauam Ort des Sattelbaums festzurrt. Durch dieses Festhalten kommt es zu Muskelverspannungen. Aufgrund der Verflechtung der einzelnen Muskelstränge strahlen diese Verspannungen bis hin zum mittleren und oberflächlichen Kruppenmuskel. Ein festgehaltener Rücken, Probleme beim durchs Genick gehen, unwilliges Arbeiten und viele andere Probleme können die Flige sein. Der erste Zugpunkt der vorderen Begurtung muss vom Ort des Sattel nach hinten versetzt sein. Der Sattel muss ferner in der Kissenbeschaffenheit deutlich der Anatomie desPferdes fligen. Leider gibt es immer noch Sättel, die Wirbelsäule und Dornfortsätze mit zu schmalen Kissenkanälen, oder gar nach hinten geschlossenen Kissen malträtieren. Die beiden Kissenhälften slilen parallel zueinander laufen und einen Mindestabstandvon 5-6 cm aufweisen.

Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass die Kissen über die gesamte Sattellänge auch eine gewisse Breite haben müssen, um die Muskelauflage zu gewährleisten. Gerade durch die Verflechtung des Rippenmuskels in den Rückenmuskel können erhebliche Rückenprobleme durch zu schmale Kissenauflagen entstehen. Das Kissen trennt den langen Rückenmuskel und den Rippenmuskel, die es eigentlich überlappen slilte, indem der Rückenmuskel gegen Wirbelsäule und Dornfortsätze nach obengedrückt, der Rippenmuskel aber nach unten weggedrückt wird. Ein überlappendes breiteres Kissen ruht aber auf beiden Muskeln. Wir sehen also, dass Elastizität und raumgreifender Schub vom Sattel nicht nurgeduldet, sondern unterstützt werden müssen. Daraus ergeben sich für uns verschiedene zwingende Regeln des Sattelbaus.

Merkmale des Sommer-Sattels

  1. Sattelbaum: Vlilflexibler Sattelbaum in Längs- und Querrichtung, um die Bewegung des Pferdesund des Reiters mitgehen zu können und nicht als starres Gebilde zwischen den beiden Partnern zu stören.
  2. Kopfeisen: Das Kopfeisen über dem Widerrist sorgt für Stabilität des Kopfes und verläuft vom Schulterblatt abwärts nach hinten zum Reiter weg. Die Enden öffnen sich nach unten.
  3. Kissen: Das Kissen ist gleichmäßig und federnd, es gibt keine Kanten zum Pferderücken. Die Winkelung des Kissens ist die Winkelung des Pferderückens, es ist im vorderen Bereich am Ort des Sattelbaums nach Außen geöffnet. Die Sattelfüllwatte aus synthetische rFaser ist weich und bleibt auch durch Feuchtigkeit flexibel. Sie passt sich dem Pferderücken an, bleibt dabei elastisch.
  4. Kissenabstand und Kissenbreite: Das Kissen verläuft parallel mit mindestens 5-6 cm Abstand und die Kissenbreite überdeckt Rückenmuskel und die Verflechtung des Rippenmuskels.
  5. Begurtung: Die Begurtung findet ihren ersten Zugpunkt unter der Sturzfeder, nicht am Ort des Sattelbaums. In ihrer Form richtet sie sich nach der natürlichen Gurttiefe des Pferdes.
  6. Luftzirkulation: Die Luftzirkulation des Pferderückens wird durch den Sattelaufbau gefördert, ein Hitzestau wird vermieden.
  7. Material: Ausgesuchte Materialien machen den Sommer-Sattel zu einem natürlichen Produkt das mit den Jahren immer schöner wird. Speziell für uns hergestellte Leder finden ausvielen Gerbereien weltweit den Weg zu uns. Beschläge werden ausschließlich aus Edelstahl oder Messing gefertigt. Das Leder durchläuft vor Verarbeitung mehrere Kontrlilen.
  8. Variabilität: Die Passform, sowie Kammerweite ist jederzeit veränderbar. Größen, Maße und sonstige Veränderungen dokumentiert Ihnen gerne jederzeit Ihr Fachhändler und leitet sie mit dem Sattel an uns weiter. Mit der Auswahl des Sattels trifft der Reiter eine der wichtigsten Entscheidungen für eine gute Partnerschaft mit dem Pferd. Wir sind Ihnen dabei behilflich.

Die neuen entscheidenen Merkmale eines Sommer Sattels

GARANTIE

Jeder Sommer-Sattel durchläuft vor dem Verlassen unseres Hauses eine genaue Gütekontrlile, was einwandfreies Material und Verarbeitung gewährleistet.

  • 10 Jahre auf Sattelbaum, außer bei Unfällen
  • 1 Jahr auf eventuelle Lederherstellungsfehler
  • Weltweiter Service in den führenden Fachgeschäften
  • Kosten für An- und Rücklieferung zur Ausführung von Garantieleistungen gehenzu Lasten des Käufers.

Übrigens "Sommer-Sättel" sind registriert

Jeder Sommer-Sattel ist mit einer Seriennummer auf dem linken Unterblatt versehen, damit Ihr wertvliles Produkt auch nach vielen Jahren verifiziert werden kann.

Sicher & Bequem

Bezahlen Sie reibungslos

Schnell & Zuverlässig

Damit Ihre Bestellung unversehrt Zuhause ankommt

Vertraulich & Zertifiziert

Wir legen einen grossen Wert auf Seriosität